Ein Traum wird wahr – Das kostenlose Telefonieren. Auch die Deutschen sollen nun endlich in den Genuß des kostenfreien Telefonierens kommen. Vorraussichtlich im Jahr 2009 will der werbefinanzierte Mobilfunk-Anbieter Blyk in Deutschland an den Start gehen.
Seit knapp einem Jahr ist das Projekt von Pekka Ala-Pietilä, dem alten Nokia-Chef, in Großbritanien schon am Start. Am Mittwoch wurden nun die ersten Details der Expansionsstrategie für den europäischen Markt bekannt gegeben.
Die Niederlande haben es da bereits etwas besser als wir. Hier steht der Blyk-Start unmittelbar bevor. Deutschland, Belgien und Spanien sollen im Laufe der nächsten Monate, wohl aber nicht vor 2009, folgen. Die Expansion ist die logische Konsequenz des großartigen Erfolges in Großbritanien, wo das Jahresziel von 100.000 Nutzern bereits sechs Monate vor dem geplanten Termin erreicht werden konnte.
Das Prinzip ist einfach: Wer dem Empfang von Werbe-SMS zustimmt und sich aktiv an Werbebotschaften und Fragebögen beteiligt, bekommt beim britischen Modell monatlich 217 kostenfreie SMS und kann im Monat 47 Minuten kostenfrei telefonieren. Teilnahme-Voraussetzung ist, dass der Teilnehmer zwischen 16 und 24 Jahre alt ist und über ein MMS-fähiges Handy verfügt.
Blyk-Chef Ala-Pietilä sieht in Deutschland, Belgien und Spanien große Chancen, die werbefinanzierte Mobilfunknutzung zu etablieren. „Unsere Recherchen zeigen, dass junge Menschen in diesen Märkten positiv auf das Angebot von Blyk reagieren“, sagt der Manager. Derzeit sei man dabei, „gute Leute vor Ort zu finden, die unsere Begeisterung teilen und uns dabei unterstützen, Blyk zu einem wichtigen Jugendmedium in anderen Ländern aufzubauen“.
Jetzt schon sehr viele Partner
Über 900 Werbekampagnen seien bisher in Großbritannien gestartet worden. Darunter viele nahmhafte Hersteller, wie etwa Coca Cola, L’Oréal oder STA Travel. Auch viele Musikbands wie beispielsweise The Kooks und Alphabeat fanden über Blyk Zugang zu ihrer Zielgruppe.
Nähere Details zum Marktstart in Deutschland sollen schon in Kürze bekannt gegeben werden. Vielleicht wird auch dann schon darüber informiert, welches Netz hierzulande genutzt werden soll, um das Angebot zu realisieren.
Blyk tritt als virtueller Netzbetreiber auf, der hohe Minutenkontingente bei einem Anbieter einkauft.
Hier geht’s zur Blyk-Webseite (Großbritanien)
Geniale Idee, oder? Was haltet ihr davon?
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